Thema:

  • Datenschutz und Datensicherheit in Unternehmen

Zielgruppe:

  • Mitarbeiter

Inhalte:

  • Rechtsgrundlagen des Datenschutz
  • Grundsätze des betrieblichen Datenschutz
  • Arbeitnehmerdatenschutz
  • Datenschutz und Datensicherheit
  • Nutzungsrichtlinien
  • Social Media
  • Tipps für den Arbeitsalltag

Veranstaltungsort / Zeit:

  • ABC UNIX RENT GmbH, Hallstadter Str. 40, 96052 Bamberg
  • 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Teilnehmer:

  • max. 10 Personen

Diese 3-stündige Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter eines Unternehmens, die im Rahmen ihrer alltäglichen Aufgaben für die Aspekte des Datenschutz und der Datensicherheit sensibilisiert werden sollen. Neben den Grundlagen des Datenschutz (Bundesdatenschutzgesetz, Historie) werden tiefergehende Aspekte des Arbeitnehmerdatenschutz vermittelt. Der Schutz personenbezogener Daten von Kunden, Geschäftspartnern und Interessenten steht ebenso im Mittelpunkt wie das Thema Datensicherheit und was Mitarbeiter hierzu aktiv beitragen können. Da viele Unternehmen Social Media aktiv zur Kundengewinnung und Bindung nutzen, wird ergänzend über Risiken und Chancen reflektiert, sowie grundlegende Verhaltensweisen aufgezeigt. Tipps und Tricks für den Arbeitsalltag runden das Seminar ab. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zur offenen Diskussion und zum Austausch von Fragen / Meinungen.

Die Teilnehmer erhalten nach dem Seminar ein entsprechendes Schulungszertifikat. Sollten Sie Ihre Mitarbeiter gem. Bundesdatenschutzgesetz zu diesem Zwecke schulen müssen, so wird eine entsprechend angepasste Seminarveranstaltung angeboten.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat einen Leitfaden für den Umgang mit Social Media in Unternehmen veröffentlicht. Der 10-Punkte-Katalog umfasst Handlungsempfehlungen für Unternehmen und beschäftigte Mitarbeiter als Grundlage für individuelle Unternehmensrichtlinien.

Aus dem Inhalt (Übersicht):

  1. Definieren Sie Ziele
  2. Geheimnisse sind geheim und Interna bleiben intern
  3. Mitarbeiter müssen authentisch sein
  4. Wer veröffentlicht, übernimmt Verantwortung
  5. Interne Kritik ist erlaubt, bleibt aber intern
  6. Gehen Sie mit Fehlern offen um
  7. Schonen Sie Ihre Geschäftsbeziehungen
  8. Beachten Sie das geltende Recht
  9. Schränken Sie private Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit ein
  10. Social Media erfordert kontinuierliches Engagement

Der ausführliche Beitrag kann als PDF Dokument online kostenfrei bezogen werden.

  • Zur Pressemitteilung des BVDW
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Erstmalig haben sich Prüfer von Stiftung Warentest als Hacker betätigt – mit (teilweiser) Erlaubnis der Betreiber der 10 zu prüfenden sozialen Netzwerke. Nicht jedes „Netz“ wollte sich in die Karten schauen lassen. Dies führte zu einer Abwertung durch „mangelnde Transparenz“. Im Rahmen des Tests sind eklatante Mängel im Datenschutz zum Vorschein gekommen. In der April Ausgabe wird zu lesen sein, daß gerade die Bereiche Datensicherheit und  Datenweitergabe noch über erhebliche Verbesserungspotentiale verfügen.

Fazit von Stiftung Warentest: „Ein Netzwerk, das Informationsaustausch und Datenschutz in Einklang bringt, existiert noch nicht. Solange es solche Netzwerke nicht gibt, muss der Nutzer selbst aktiv werden.“

Eine repräsentative Erhebung des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. – kurz BITCOM – unter tausend Nutzern in Deutschland über 14 Jahren spricht für sich. 55% der Befragten sieht die Hauptverantwortung für den Datenschutz bei sich selbst. Weitere 36% sehen den Staat in der Pflicht, für Datensicherheit im World Wide Web zu sorgen. Lediglich 8% pochen auf eine Verantwortung der Wirtschaft.

Erschreckend jedoch die hohe Zahl an Nutzern (47%), die sich nicht ausreichend informiert fühlen, wie man seine persönlichen Daten im Netz schützen kann. Sicher mit ein Grund, weshalb sich 54% für ein Datenschutz-Siegel im Web aussprechen.

Prof. Dr. Scheer, seines Zeichens Präsident von BITCOM, appelliert zu Recht an Unternehmen und Unternehmer, hohe Datenschutzstandards nicht als Hürde zu sehen, sondern als Qualitätsmerkmal. „Ein hohes Datenschutz-Niveau in Deutschland kann langfristig ein Standort-Vorteil sein“, so Scheer.

  • Zum kompletten BITCOM Bericht
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