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ISMS

Arbeits­hil­fe der Inno­va­ti­ons­stif­tung und Baye­ri­sches Sie­gel “Kom­mu­na­le IT-Sicherheit”

Baye­ri­sches Sie­gel “Kom­mu­na­le IT-Sicherheit”

Das Baye­ri­sche Lan­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (kurz LSI) bie­tet seit Mai 2019 ein Prüf­sie­gel für den Umset­zungs­stand der Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit in baye­ri­schen Kom­mu­nen an. Auf Basis einer Selbst-Aus­kunft kann die Kom­mu­ne damit eine Min­destab­si­che­rung in der Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit nach­wei­sen. Das Sie­gel ist unab­hän­gig vom ver­wen­de­ten ISMS-Stan­dard. Das Sie­gel hat eine Gül­tig­keits­dau­er von 2 Jah­ren. Eine Ver­län­ge­rung kann bean­tragt wer­den. Dazu muss die Kom­mu­ne jedoch die akti­ve Beschäf­ti­gung mit dem The­ma Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit und den Betrieb des Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zepts nach­wei­sen. Wie bei “ech­ten” Zer­ti­fi­zie­run­gen kann ein erst­ma­lig erteil­tes Sie­gel also auch wie­der ent­zo­gen werden.

Kann mit dem Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zept “Arbeits­hil­fe” der Inno­va­ti­ons­stif­tung Baye­ri­sche Kom­mu­ne das Sie­gel erreicht werden?

Das Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zept “Arbeits­hil­fe” der Inno­va­ti­ons­stif­tung Baye­ri­sche Kom­mu­ne (Autor: Sascha Kuhrau) ist selbst­ver­ständ­lich für den Erhalt des Sie­gels gerüs­tet. Jede Kom­mu­ne, die ihr Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zept auf Basis der Arbeits­hil­fe ein­ge­führt hat, kann bei ent­spre­chend kor­rek­ter Umset­zung die Vor­aus­set­zun­gen für den Erhalt des LSI Sie­gels erfüllen.

Als Autor der Arbeits­hil­fe und Lei­ter zahl­rei­cher kom­mu­na­ler Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­pro­jek­te sowie kom­mu­na­ler exter­ner Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­be­auf­trag­ter unter­stüt­zen wir von a.s.k. Daten­schutz Sascha Kuhrau Sie ger­ne bei der Ein­füh­rung und dem Betrieb eines kom­mu­na­len Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zepts und dem Erhalt des LSI Siegels.

Wo fin­de ich Infor­ma­tio­nen zum Baye­ri­schen Sie­gel “Kom­mu­na­le IT-Sicherheit”?

Das LSI stellt auf sei­ner Web­sei­te aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen bereit (exter­ner Link).

Was hat es mit der “Arbeits­hil­fe” auf sich und wo kann ich die­se beziehen?

Die Arbeits­hil­fe ist eine aus dem IT-Grund­schutz des BSI abge­lei­te­te Sys­te­ma­tik, um klei­ne kom­mu­na­le Ein­rich­tun­gen (aber auch klei­ne Fir­men) bei der Ein­füh­rung und dem Betrieb eines Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zepts zu unter­stüt­zen und zu beglei­ten. Sie wur­de im Auf­trag der Baye­ri­schen Kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­de für die Inno­va­ti­ons­stif­tung Baye­ri­sche Kom­mu­ne durch die a.s.k. Daten­schutz Bera­tung Sascha Kuhrau ent­wi­ckelt. Die Arbeits­hil­fe steht inter­es­sier­ten Orga­ni­sa­tio­nen kos­ten­frei zur Ver­fü­gung. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf der Web­sei­te der Inno­va­ti­ons­stif­tung (exter­ner Link).

Im Lau­fe des Jah­res 2019 wird die Arbeits­hil­fe in einer Ver­si­on 3.o erschei­nen, in der kon­kre­te Anpas­sun­gen für das LSI Sie­gel ent­hal­ten sind.

Bis­her gab es ledig­lich für die “gro­ßen” ISMS wie ISO 27001, BSI IT-Grund­schutz oder ISIS12 die Mög­lich­keit im Rah­men einer Zer­ti­fi­zie­rung einen Nach­weis über eine kor­rek­te Umset­zung des ISMS zu erhal­ten. Mit­tels des LSI Sie­gels kann nun auch die Arbeits­hil­fe mit einer sol­chen Art Nach­weis aufwarten.

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Kom­pe­ten­te Bera­tung, prag­ma­ti­sche Ein­füh­rung eines DSMS und anschlie­ßen­de Betreu­ung als exter­ner Daten­schutz­be­auf­trag­ter erhal­ten Sie selbst­ver­ständ­lich vom Team von a.s.k. Daten­schutz. For­dern Sie Ihr unver­bind­li­ches Ange­bot über unser For­mu­lar an. Wir mel­den uns bei Ihnen zeitnah.

Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit im Fokus: Gemein­de Haar ist ISIS12-zertifiziert

Nach einem knapp zwei­jäh­ri­gen Pro­zeß hat die Gemein­de Haar im Mai 2019 die ISI­S12-Zer­ti­fi­zie­rung erreicht. ISIS12 ist ein Stan­dard für ein Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­ma­nage­ment­sys­tem (kurz ISMS) und bil­det in 12 anschau­li­chen Schrit­ten auf Basis des bekann­ten IT-Grund­schutz des BSI (Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik) ein Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zept ab. ISIS12 wur­de expli­zit für klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men (KMU) und kom­mu­na­le Ein­rich­tun­gen ent­wi­ckelt, für die auf­grund per­so­nel­ler Anfor­de­run­gen der “gro­ße” IT-Grund­schutz nicht durch­führ­bar ist.

In den 24 Mona­ten der Ein­füh­rung des Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zepts hat die Gemein­de Haar unter ande­rem Schu­lun­gen und Mit­ar­bei­ter­sen­si­bi­li­sie­run­gen in Sachen Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit durch­ge­führt. Denn nicht nur das (tech­ni­sche) Sys­tem an sich muss in alle Rich­tun­gen sicher gemacht wer­den, son­dern auch die Men­schen, die mit den Daten umge­hen, müs­sen für das The­ma sen­si­bi­li­siert und geschult wer­den. Das reicht von der Akti­vie­rung der Bild­schirm­sper­re auch bei kür­zes­ter Abwe­sen­heit vom Arbeits­platz bis hin zur unacht­sa­men Frei­ga­be von Daten, wie etwa Pass­wör­ter offen am Schreib­tisch lie­gen zu lassen.
Zeit­gleich wur­den Pro­zes­se im Haus ver­bes­sert und Kon­zep­te erar­bei­tet, die IT-Struk­tur unter die Lupe genom­men und ein Not­fall­ma­nage­ment auf die Bei­ne gestellt. Denn Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit müs­sen nicht nur im All­tag funk­tio­nie­ren – auch ech­te Not­fall-Sze­na­ri­en wur­den durch­ge­spielt und behan­delt: Was, wenn das Rat­haus mit all sei­nen Ser­vern abbrennt? Selbst dafür gibt es Lösungen.

Feder­füh­rend waren bei der Ein­füh­rung von ISIS12 die Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­be­auf­trag­te der Gemein­de Haar Andrea Schmer­ber und die a.s.k. Daten­schutz Bera­tung unter Lei­tung von Sascha Kuhrau. Sie waren es auch, die den Audi­tor Andre­as Mann bei der Erst­zer­ti­fi­zie­rung des Zer­ti­fi­zie­rungs­ver­bun­des – Rat­haus mit Bür­ger­haus und die Kita Casi­no­stra­ße – durch die Doku­men­te, Kon­zep­te und die Gebäu­de beglei­te­ten. Mit Erfolg, denn die Erst­zer­ti­fi­zie­rung hat geklappt.

Jetzt gilt es, das Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zept aktu­ell und am Lau­fen zu hal­ten. Daher wird jähr­lich über­prüft, ob die Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­richt­li­ni­en ein­ge­hal­ten wer­den – denn die Tech­nik ist schnel­le­big und auch im Per­so­nal gibt es von Zeit zu Zeit einen Wech­sel. Außer­dem wer­den nach und nach immer mehr der gemeind­li­chen Ein­rich­tun­gen in den Zer­ti­fi­zie­rungs­ver­bund inte­griert. In der Öffent­lich­keit wird der zeit­in­ten­si­ve und arbeits­auf­wen­di­ge Pro­zess kaum wahr­ge­nom­men – und den­noch ist er für jede ein­zel­ne Bür­ge­rin und jeden ein­zel­nen Bür­ger von hoher Wich­tig­keit. Denn es sind ihre Daten, die damit geschützt wer­den. Anlass für die Ein­füh­rung von ISIS12 in der Gemein­de Haar war das Baye­ri­sche E‑Go­vernment-Gesetz von 2016. Die­ses ver­pflich­tet aus­nahms­los alle kom­mu­na­len Ver­wal­tungs­ein­rich­tun­gen zur Ein­füh­rung und zum Betrieb eines Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zepts. Die Gemein­de Haar, allen vor­an deren Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­be­auf­trag­te Andrea Schmer­ber haben sich die­ser Her­aus­for­de­rung gestellt und das Ziel erreicht.

Übri­gens ist ein Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zept (ein­ge­führt und in Betrieb natür­lich) auch für das The­ma Daten­schutz inter­es­sant. Betrach­tet man Art. 32 DSVGO Sicher­heit der Ver­ar­bei­tung (exter­ner Link) genau­er, so fin­det man dar­in im Absatz 1 fol­gen­de Aussagen:

Unter Berück­sich­ti­gung des Stands der Tech­nik, der Imple­men­tie­rungs­kos­ten und der Art, des Umfangs, der Umstän­de und der Zwe­cke der Ver­ar­bei­tung sowie der unter­schied­li­chen Ein­tritts­wahr­schein­lich­keit und Schwe­re des Risi­kos für die Rech­te und Frei­hei­ten natür­li­cher Per­so­nen tref­fen der Ver­ant­wort­li­che und der Auf­trags­ver­ar­bei­ter geeig­ne­te tech­ni­sche und orga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men, um ein dem Risi­ko ange­mes­se­nes Schutz­ni­veau zu gewähr­leis­ten; die­se Maß­nah­men schlie­ßen gege­be­nen­falls unter ande­rem Fol­gen­des ein:
- die Pseud­ony­mi­sie­rung und Ver­schlüs­se­lung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten;
- die Fähig­keit, die Ver­trau­lich­keit, Inte­gri­tät, Ver­füg­bar­keit und Belast­bar­keit der Sys­te­me und Diens­te im Zusam­men­hang mit der Ver­ar­bei­tung auf Dau­er sicherzustellen;
- die Fähig­keit, die Ver­füg­bar­keit der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten und den Zugang zu ihnen bei einem phy­si­schen oder tech­ni­schen Zwi­schen­fall rasch wiederherzustellen;
- ein Ver­fah­ren zur regel­mä­ßi­gen Über­prü­fung, Bewer­tung und Eva­lu­ie­rung der Wirk­sam­keit der tech­ni­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men zur Gewähr­leis­tung der Sicher­heit der Verarbeitung.

Und genau das stellt ein funk­tio­nie­ren­des Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zept sicher. Dabei beschränkt sich der Schutz eines sol­chen Kon­zepts nicht nur auf per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten, son­dern schließt alle schüt­zens­wer­ten Daten Ihrer Orga­ni­sa­ti­on mit ein. Geni­al, oder?

Sie wol­len in Ihrer Orga­ni­sa­ti­on eben­falls ein Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zept ein­füh­ren? BSI IT-Grund­schutz und ISO 27001 sind unpas­send? Spre­chen Sie uns an.

Zur Mel­dung der Gemein­de Haar (exter­ner Link)

a.s.k. Daten­schutz zu Gast auf der AKDB Haus­mes­se in Würz­burg am 09.07.2015

Wir durf­ten zu Gast sein auf der jüngs­ten AKDB Haus­mes­se in Würz­burg am 09.07.2015. Unter dem Mot­to “Zukunft gestal­ten” infor­mier­ten sich knapp 350 Besu­cher zu aktu­el­len kom­mu­na­len IT-The­men. Im Rah­men unse­res Gast­vor­tra­ges stell­ten wir die aktu­el­le Bedro­hungs­la­ge in der IT-Sicher­heit dar, sowie das not­wen­di­ge Umden­ken bei der Bekämp­fung die­ser Risi­ken für kom­mu­na­le IT-Infra­struk­tu­ren dar. Auch in den anschlie­ßen­den Gesprä­chen waren sich die Betei­lig­ten einig: es ist kei­ne Fra­ge mehr des Ob, son­dern nur noch des Wann es zu einem (erfolg­rei­chen) Angriff auf die eige­nen IT-Sys­te­me kommt.

AKDB Haus­mes­se Würz­burg 2015 © AKDB

För­der­mit­tel zur Ein­füh­rung ISIS12 für baye­ri­sche Kommunen

Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit wird immer wich­ti­ger. Die­se kann heu­te eigent­lich nur noch durch eta­blier­te, funk­tio­nie­ren­de Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­ma­nage­ment­sys­te­me (kurz ISMS) und IT-Ser­vice­ma­nage­ment­pro­zes­se gewähr­leis­tet wer­den. Wünscht man sich dabei noch ein Zer­ti­fi­kat am Ende des Weges, wird schnell der Ruf nach BSI IT Grund­schutz oder der ISO 27001 laut. Doch sind die­se für KMU oder auch Kom­mu­nal­ver­wal­tun­gen wirk­lich leist­bar und geeig­net? Gera­de bei klei­ne­ren Mitarbeiterzahlen?

Sei­en wir ehr­lich! Der BSI IT Grund­schutz ist ein tol­ler Werk­zeug­kas­ten, aber für eine Zer­tif­zie­rung mit 4.800 Sei­ten Mate­ri­al in 5 dicken Ord­nern kaum zu bewäl­ti­gen. Greift man daher zur inter­na­tio­nal bekann­te­ren ISO 27001 reibt man sich ob des hohen Abs­trak­ti­ons­le­vels irri­tiert die Augen. Alter­na­ti­ven? Aber sicher.

Der IT-Pla­nungs­rat hat in einem Beschluss vom 18. März 2015 ISIS12 als ein pra­xis­taug­li­ches Vor­ge­hen zur Ein­füh­rung eines ISMS emp­foh­len. Die­ses ent­sprä­che den Leit­li­ni­en für Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit des Pla­nungs­rats. Vor­aus­ge­gan­gen war ein ent­spre­chen­des Gut­ach­ten von Fraun­ho­fer AISEC zu ISIS12 zur Anwend­bar­keit von ISIS12 in der öffent­li­chen Ver­wal­tung. In die­sem wur­de die Taug­lich­keit für Ver­wal­tun­gen mit bis zu 500 Mit­ar­bei­tern bestätigt.

a.s.k. Daten­schutz, Sascha Kuhrau ist vom Baye­ri­schen IT-Sicher­heits­clus­ter e.V. (dem Anbie­ter von ISIS12) für die Durch­füh­rung von Bera­tungs­leis­tun­gen zur Ein­füh­rung von ISIS12 in KMU und öffent­li­chen Ver­wal­tun­gen zertifiziert.

ISIS12?

  • ISIS12 ist ein Ver­fah­ren, das die Ein­füh­rung eines ISMS mit ver­gleichs­wei­se gerin­ge­rem Auf­wand ermöglicht..
  • ISIS12 kann als Vor­stu­fe zur Zer­ti­fi­zie­rung nach BSI IT-Grund­schutz bzw. ISO/​IEC 27001 dienen.
  • ISIS12 ist ein Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­ma­nage­ment­sys­tem (ISMS), das über die Dau­er eines Zyklus in 12 Ver­fah­rens­schrit­ten ein­ge­führt wird.
  • ISIS12 wur­de spe­zi­ell für klei­ne­re Orga­ni­sa­tio­nen entwickelt.
  • Wäh­rend des gesam­ten Pro­zes­ses ste­hen die spe­zi­ell geschul­ten und zer­tif­zier­ten ISI­S12-Dienst­leis­ter bera­tend zur Seite.
  • Das leicht anwend­ba­re und auto­ma­ti­sier­te ISI­S12-Soft­ware­tool unter­stützt bei der Implementierung.
  • Ein spe­zi­el­les ISI­S12-Hand­buch beschreibt alle Schrit­te expli­zit und klar verständlich.
  • Der ISI­S12-Kata­log wur­de durch die radi­ka­le Redu­zie­rung des BSI IT-Grund­schutz­ka­ta­lo­ges der Ziel­grup­pe — klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men und nun auch kom­mu­na­le Ver­wal­tun­gen — angepasst.

ISIS12 ist ein ISMS, spe­zi­ell für klei­ne­re Orga­ni­sa­tio­nen ent­wi­ckelt, für die die Ein­füh­rung der ver­brei­te­ten ISMS zu auf­wän­dig wäre.

Quel­le: https://​www​.bsp​-secu​ri​ty​.de/​i​s​i​s​1​2​/​i​s​i​s12

Und was ist mit Zertifizierung?

Wer den Weg zur Ein­füh­rung eines ISMS beschrit­ten und erfolg­reich absol­viert hat, kann sich am Ende mit einer Zer­ti­fi­zie­rung beloh­nen. Die­se wird von der DQS GmbH ISIS12 Deut­sche Gesell­schaft zur Zer­ti­fi­zie­rung von Manage­ment­sys­te­men durch­ge­führt. Die Mühe soll sich ja gelohnt haben für alle Beteiligten.

För­der­mit­tel für baye­ri­sche Kommunen

Baye­ri­sche Kom­mu­nen kön­nen für die Ein­füh­rung eines ISMS nach ISIS12 För­der­mit­tel erhal­ten. In einem ers­ten Pro­gramm wer­den fol­gen­de Leis­tun­gen gefördert:

  • Bera­tungs­dienst­leis­tun­gen bei der Imple­men­tie­rung von ISIS12
  • Schu­lun­gen und Sen­si­bi­li­sie­rungs­maß­nah­men für Mitarbeiter
  • Erst­zer­ti­fi­zie­rung des Manage­ment­sys­tems zur Informationssicherheit

För­der­fä­hig sind nur sol­che Leis­tun­gen, die von fach­kun­di­gen, lizen­sier­ten IT-Dienst­leis­tern wie a.s.k. Daten­schutz erfol­gen. Von der För­de­rung aus­ge­schlos­sen sind Aus­ga­ben für den Erwerb von Hard- und Soft­ware, Betriebs­kos­ten sowie tech­ni­sche und bau­li­che Schutzmaßnahmen.

Geför­dert wer­den bis zu 50% der för­der­fä­hi­gen Aus­ga­ben, bis zu einer Sum­me von maxi­mal 15.000 Euro (brut­to inkl. MwSt.).

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zur För­de­rung von ISIS12 für baye­ri­sche Kom­mu­nen kön­nen Sie auf den ISI­S12-Sei­ten des Baye­ri­schen IT-Sicher­heits­clus­ters e.V. abrufen.

Wenn Sie sich zur Umset­zung ent­schie­den haben, unter­stüt­zen wir Sie ger­ne bei der Antrag­stel­lung (die­se muss vor der Auf­trags­ver­ga­be erfol­gen!) und selbst­ver­ständ­lich bei der erfolg­rei­chen Ein­füh­rung von ISIS12 in Ihrer Organisation.

Infor­ma­ti­on Secu­ri­ty Manage­ment Sys­tem (ISMS) Ver­i­ni­ce in neu­er Ver­si­on verfügbar

Das bewähr­te ISMS Tool ist in neu­er Ver­si­on 1.1 unter der LGPL v3 Lizenz als Open Source Soft­ware vom Her­stel­ler kos­ten­frei erschie­nen. Ein Manage­ment­sys­tem für Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit (oder eben Infor­ma­ti­on Secu­ri­ty Manage­ment Sys­tem — ISMS) unter­stützt bei der Auf­stel­lung von Ver­fah­ren und Regeln inner­halb eines Unter­neh­mens, wel­che dazu die­nen, die Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit im Unter­neh­men zu defi­nie­ren, dau­er­haft zu steu­ern und zu kon­trol­lie­ren und fort­lau­fend zu verbessern.

Für gewöhn­lich wer­den durch das obers­te Manage­ment in Zusam­men­ar­beit mit dem Daten­schutz- und IT-Sicher­heits­be­auf­trag­ten ent­spre­chen­de Richt­li­ni­en erar­bei­tet und umge­setzt. Wer selbst in die­se Pro­zes­se invol­viert war /​ ist, kennt a) die Umfäng­lich­keit die­ses Unter­fan­gens und b) die Schwie­rig­kei­ten, die eine nach­hal­ti­ge Umset­zung und Sicher­stel­lung mit sich brin­gen. Kon­se­quen­ter­wei­se kommt hier ein ISMS zum Einsatz.

Neben der Ver­füg­bar­keit von Ver­i­ni­ce 1.1. als Open Source Soft­ware ist die Lizen­zi­se­rung der Grund­schutz­ka­ta­lo­ge des BSI ein wei­te­rer Vor­teil der Soft­ware. Zusätz­lich unter­stützt die Soft­ware den Stan­dard ISO 27001. Ver­i­ni­ce ist in einer Ein­zel­platz­lö­sung und in einer Ser­ver­va­ri­an­te verfügbar.

Update 08.10.2010:

In der aktu­el­len Ver­si­on läßt sich eben­falls die 11. Ergän­zungs­lie­fe­rung der IT-Grund­schutz­ka­ta­lo­ge impor­tie­ren. Emp­feh­lens­wert ist wei­ter­hin die Nut­zung des BfDI Daten­schutz­bau­steins -> zum Down­load

Update 25.11.2010:

Dan­ke für den Hin­weis: Seit dem 11.11.2010 steht Ver­si­on 1.2 zum Down­load bereit. Funk­tio­na­le Erwei­te­run­gen bring der Ver­si­ons­sprung mit sich. “Dazu gehö­ren bes­se­re Unter­stüt­zung für ISO 27001, Risi­ko­ana­ly­sen nach ISO 27005, inte­grier­te Secu­ri­ty Assess­ments anhand des VDA “ISA” Fra­ge­bo­gens, inte­grier­tes Repor­ting mit direk­ter Aus­ga­be von Berich­ten als PDF oder HTML, Spei­chern und Laden von ange­leg­ten Objek­ten zum Daten­aus­tausch, Import­mög­lich­keit von exter­nen Daten­quel­len und vie­les mehr. ”

Zum Down­load

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