Aktu­el­le Stu­die: Jedes vier­te Unter­neh­men macht sich um Sicher­heit wenig Gedanken

Wir kön­nen eh nichts dage­gen machen

Die aktu­el­le DsiN Stu­die (Deutsch­land sicher im Netz) zeigt einen gefähr­li­chen Hang zum Fata­lis­mus in Unter­neh­men auf. Jedes vier­te der befrag­ten Unter­neh­men ergreift gar kei­ne Sicher­heits­maß­nah­men, obwohl das The­ma Sicher­heit als wich­tig ein­ge­stuft wird. Bei den The­men wie Email-Ver­schlüs­se­lung oder Pass­wör­ter ist ein Rück­gang um 7 Pro­zent­punk­te zu verzeichnen.

Laut den Autoren der Stu­die führt die fata­lis­ti­sche Ein­stel­lung, man kön­ne sich gegen pro­fes­sio­nel­le Späh­me­tho­den wie die der NSA so oder so nicht schüt­zen, zu die­ser ungu­ten Ent­wick­lung. Es feh­len Sicher­heits­kon­zep­te, Mit­ar­bei­ter sind unzu­rei­chend oder gar nicht für die The­men sen­si­bi­li­siert. Gleich­zei­tig stei­gen der Ein­satz mobi­ler Gerä­te wie Smart­pho­nes (zumeist ohne Gerä­te- und /​ oder Email-Ver­schlüs­se­lung) und Cloud-Nutzung.

Gefahr und Scha­dens­po­ten­ti­al wird unter­schätzt

Befragt wur­den 1.500 Unter­neh­men mit bis zu 50 Mit­ar­bei­tern. Das Risi­ko­po­ten­ti­al wird bei den Befrag­ten unter­schätzt. Laut Bun­des­kri­mi­nal­amt beläuft sich der Scha­den durch Cyber­an­grif­fe auf Unter­neh­men auf 50 Mil­li­ar­den Euro jähr­lich, Dun­kel­zif­fer nicht ein­ge­rech­net. Bei einer Mil­li­on erfolg­rei­cher Angrif­fe ent­spricht dies einem durch­schnitt­li­chen Scha­den von 50.000 Euro pro Angriff. Ob die­se Sum­me auch Kos­ten und Auf­wen­dun­gen für Buß­gel­der oder das Wie­der­her­stel­len eines ram­po­nier­ten Mar­ken-Images beinhal­tet, ist nicht bekannt.

Daten­schutz knall­har­ter wirt­schaft­li­cher Standortfaktor

Nach Ein­schät­zung des Bun­des­in­nen­mi­nis­ters ist Daten­schutz ein nicht zu unter­schät­zen­der Fak­tor. Jedoch wäh­rend vie­le Bür­ger wenig Ver­trau­en in die Sicher­heit ihrer Daten hät­ten, habe ein Teil des Mit­tel­stands zu viel Vertrauen.

Doch es gibt eigent­lich kei­nen Grund für die­se Vogel Strauß Tak­tik. Fra­gen Sie doch ein­fach Ihren Daten­schutz­be­auf­trag­ten. Die­ser hat das not­wen­di­ge Rüst­zeug, um die­sen Anfor­de­run­gen zu ent­spre­chen und in Ihrem Unter­neh­men Daten­schutz und Daten­si­cher­heit auf hohem Niveau umzu­set­zen. Sie haben kei­nen Daten­schutz­be­auf­trag­ten? Dann fra­gen Sie uns — a.s.k. Datenschutz.

Die gan­ze Stu­die steht als PDF zum Down­loo­ad bereit.

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